Costa Diadema Hafen
  • Reiseberichte

Zauberhaftes Mittelmeer: Auf hoher See mit der Costa Diadema

Reisezeit:
Montag, 26. September bis Montag, 03. Oktober 2016
Route & Schiff:
Zauberhaftes Mittelmeer an Bord der Costa Diadema
Routenverlauf:
Barcelona, Palma de Mallorca, Seetag, Civitavecchia/Rom, La Spezia, Savona, Marseille, Barcelona
Lieblingsgetränk:
Cappuccino
Reisehighlights:
White Party
Lieblingsziel:
Rom

Täglich ermöglichen unsere Mitarbeiter zahlreichen Menschen mit unseren Reiseportalen einen Traumurlaub auf hoher See. Klar, dass wir da auch selbst Fernweh bekommen. So ging es kürzlich für zwei unserer Teammitglieder auf ein Costa Schiff. Kerstin und Sabrina waren vom 26. September bis zum 3. Oktober 2016 mit der Costa Diadema unterwegs. Für beide war es die erste Kreuzfahrt mit Costa und für Sabrina sogar die absolute Schiffsreisen-Premiere. Was unsere Kolleginnen während ihrer 7-tägigen Tour durch das „Zauberhafte Mittelmeer“ erlebt haben, erzählt Sabrina in folgendem Reisebericht.

Anreise und Kabine

Kaum zieht der Herbst in unser beschauliches Saarburg ein, sagen wir „Ciao!“ und verabschieden uns in wärmere Gefilde. Unsere Reise beginnt bereits um 2:30 Uhr am Montagmorgen. Per Auto geht es zum Flughafen Köln/Bonn, wo unsere Maschine Richtung Barcelona pünktlich um 6:55 Uhr abhebt. Zwei Stunden später haben wir (ganz zu meiner Freude) wieder festen Boden unter den Füßen. Bis zur Einschiffung um 13 Uhr zieht es sich ein wenig, aber dann geht alles ganz schnell: Nach dem Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens sowie der Sicherheitskontrolle wird noch eben das obligatorische Foto für die Bordkarte geschossen und schon sind wir an Bord des größten Costa Schiffes.

Unsere knurrenden Mägen werden gleich beruhigt, denn wir werden sofort an das Buffet auf Deck 10 geführt und genießen das abwechslungsreiche Mittagessen. Anschließend suchen wir unsere Premium Innenkabine auf Deck 6 auf – hier warten schon unsere Costakarte und einige Informationen zum Bordprogramm auf uns.

Innenbereich Aufzug

Bevor die Seenotrettungsübung startet, nutzen wir die Zeit für einen ersten Schiffsrundgang und sind total überwältigt von der Größe und Aufmachung der Diadema.

Da wir keine Information zu Tischzeit und Restaurant fürs Abendessen auf unserer Kabine finden, irren wir ein wenig planlos auf dem Schiff herum. Ein Mitarbeiter teilt uns nach einem Blick auf die Costakarte mit, dass wir eigentlich um 18:30 Uhr eine Tischreservierung im Restaurant Fiorentino hätten, es aber jetzt schon zu spät sei. Verhungern müssen wir natürlich trotzdem nicht und bekommen einen Tisch im Restaurant Adularia.

Palma de Mallorca und White Party

In der ersten Nacht schlafen wir so gut, dass wir sogar das Langschläfer Frühstück verpassen. Pünktlich um 12 Uhr finden wir uns deshalb im Buffetrestaurant Corona Blu ein und stärken uns mit Pasta, Salat, Burgern und Co. für den anstehenden Spaziergang durch Palma de Mallorca.

Zurück auf dem Schiff ist schon alles für die „White Party“ vorbereitet. Bevor die Feierei losgeht, steht aber das Abendessen an. Nachdem wir uns zweimal verlaufen haben, sitzen wir diesmal an unserem richtigen Tisch im Restaurant Fiorentino, genießen den Ausblick auf das Meer und wählen aus einem selbst zusammenstellbaren Menü. Die Übersetzung einiger Gerichte auf der Karte bringt uns zum Schmunzeln, aber das Essen schmeckt wirklich hervorragend. Laut Bordzeitung lautet schon die Kleidungsempfehlung zum Abendessen „White“, auch wenn längst nicht alle Passagiere im Restaurant diesem Dresscode folgen.

Um 23 Uhr startet die White Party mit den Animateuren und einer sehr guten Live Band auf Deck 10. Bereits fünf Minuten später ist die Tanzfläche mit Passagieren jedes Alters voll besetzt (jetzt tragen wirklich alle weiß!) und es regnet weiße Luftballons und Konfetti. Zur Stärkung gibt es um Mitternacht ein Früchtebuffet. Während wir gegen halb 3 müde ins Bett fallen, ist die Party immer noch in vollem Gange.

Bedienrestaurant New York New York

Tipp

Wer eine Costa Reise unternimmt, sollte sich weiße Kleidungsstücke einpacken. Es lohnt sich, denn auf der White Party tragen wirklich alle Gäste weiß!

Entspannung und Fitness am Seetag

Obstteller auf der Kabine

Am nächsten (See-) Tag erholen wir uns von der Partynacht. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Nutelladonuts, Croissants, Brötchen, Obst und Orangensaft machen wir es uns bei bestem Wetter auf dem Außendeck mit einem Buch bequem und genießen die Sonne.

Nach so viel Nichtstun suche ich am Nachmittag das Fitnessstudio auf –mit Meerblick macht Trainieren gleich noch viel mehr Spaß! Die freie Zeit an Bord nutze ich außerdem dazu, einen Live-Schiffsrundgang zu machen, den Sie sich auf unserer CC-Kreuzfahrten Facebook-Seite anschauen können.

Sonnenliegen

Straffes Touri-Programm und italienischer Abend in Rom

Rom

Donnerstagmorgens um 08.00 Uhr legt die Costa Diadema in Civitavecchia an. Bereits am Vortag haben wir einen Shuttlebus nach Rom gebucht und erreichen die ewige Stadt nach circa 90 Minuten Fahrtzeit. Insgesamt haben wir fünf Stunden Zeit zur freien Vergnügung. Da wir so viel wie möglich sehen wollen, ziehen wir bei über 30 Grad Celsius ein straffes Touri-Programm durch. So kriegen wir die berühmten Sehenswürdigkeiten wie das Colosseum, das Forum Romanum, das Pantheon, den Piazza Navona, den Trevi-Brunnen und die Engelsburg vor die Linse und auch dem Petersdom können wir (zumindest von außen) noch einen Besuch abstatten. Bevor es zurück zum Schiff geht, gönnen wir uns natürlich eine echte italienische Pizza!

Die Kleidungsempfehlung für das Abendessen lautet diesmal „Grün/Weiß/Rot“, denn der italienische Abend steht an. Unsere Kollegen haben uns bereits vorgewarnt, trotzdem staunen wir nicht schlecht, als nach der Vorspeise plötzlich laute italienische Musik ertönt und die Gäste ihre weißen Servierten im Takt über den Kopf schwingen. Was für uns Deutsche etwas ungewohnt ist, scheint den Südländern zu gefallen, denn Jung und Alt singen ausgiebig mit und auch eine Polonaise zieht an unserem Tisch vorbei. Bevor wir richtig verstehen was hier gerade passiert ist, ist das Spektakel auch schon wieder vorbei und der nächste Gang wird serviert.

Tipp

Auch ein italienischer Abend ist obligatorisch bei einer Costa Reise. Insofern schadet es nicht, Kleidung in den Nationalfarben der Südeuropäer mitzunehmen.

Italienischer Charme in La Spezia und Savona

Obstteller auf der Kabine

Am Freitagmorgen beginnt der Tag für Kerstin leider mit Halsschmerzen. In La Spezia und Savona verzichten wir deshalb auf größere Ausflüge und schlendern entspannt durch die kleinen Gassen. In beiden Städten erreicht man das Zentrum vom Hafen aus gemütlich zu Fuß. Nun haben wir auch Zeit, das Nachmittagsbuffet um 16 Uhr auf Deck auszuprobieren. Dort warten allerhand Kuchen, Kekse aber auch herzhafte Snacks auf uns.

Sightseeing in Marseille und Pepper Wutz im Kinderclub

Bisher haben wir unser Frühstück immer im Buffetrestaurant eingenommen. Am Sonntagmorgen entscheiden wir uns aber für das Restaurant Fiorentino. Hier gibt es die gleichen Speisen wie im Corona Blu, allerdings kann man zusätzlich à la carte bestellen. Wir entscheiden uns beide für ein belgisches Frühstück mit frischen Waffeln und Schokosoße – so kann man den Sonntag doch beginnen.

Obstteller auf der Kabine

Danach steht ein Ausflug nach Marseille an. Nachdem wir nach anfänglichen Schwierigkeiten endlich die Touristen-Information gefunden haben, besichtigen wir einige Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale von Marseille. Bevor es zurück zum Schiff geht, gönnen wir uns noch echte französische Crêpes.

Obstteller auf der Kabine

Um 16 Uhr sind wir zurück an Bord um an einer Infoveranstaltung in deutscher Sprache bezüglich der Ausschiffung teilzunehmen. Dann heißt es auch schon Koffer packen. Da die Kabinen am nächsten Tag um 8 Uhr geräumt sein müssen. Den letzten Abend lassen wir im Teatro Emerald ausklingen und schauen eine eindrucksvolle Akrobatikshow an. Außerdem begegnen wir im Kidsclub noch Peppa Wutz. Das rosa Schweinchen sorgt im Squok Club für Unterhaltung und Spaß und hat nicht nur die kleinen Gäste begeistert.

Time to say goodbye und Fazit

Eine Woche auf der Costa Diadema geht viel zu schnell vorbei und wir können sagen: Es wird nie langweilig. Selbst nach einer Woche entdeckt man immer noch neue Bereiche auf dem Ozeanriesen.

Fazit

Schiff und Personal:

Das gesamte Schiff punktet im Bereich Sauberkeit, sowohl in der Kabine als auch in den Innenbereichen und auf den Außendecks. Eine Reise mit einer italienischen Reederei verspricht auch viel südländische Mentalität. Überall herrscht buntes Treiben, Jung und Alt feiern zu lauter Musik und schwingen das Tanzbein in den verschiedenen Bars. Die Kellner und das gesamte Personal auf der Costa Diadema sind absolut zuvorkommend und freundlich.

Essen:

Das Essen ist lecker und qualitativ hochwertig. Beim Frühstück im Buffetrestaurant steht immer die gleiche Auswahl bereit, allerdings ist die so vielfältig, dass es auch hier nicht langweilig wird.

Bordsprache:

Auf dem Schiff werden einige Durchsagen in Italienisch, Spanisch, Englisch und Deutsch gemacht. Das Bordprogramm haben wir immer in deutscher Sprache auf unserer Kabine gefunden, auch die Menükarte im Bedienrestaurant. Die Seenotrettungsübung fand in Italienisch und Englisch statt. Täglich gibt es eine Sprechstunde mit einer deutschen Reiseleiterin. Diese übernimmt auch die Informationsveranstaltung nach der Einschiffung sowie zum Thema Ausschiffung.

Ausflüge:

Im Costa Travel Office, an den Automaten oder über die Costa Handy App kann man diverse Landausflüge buchen. Bei Ausflügen auf eigene Faust werden Shuttle Busse gegen Aufpreis angeboten. Wir empfehlen allerdings, sich vorher darüber zu informieren, wie weit der Hafen von der Stadt weg ist, da viele Ziele leicht zu Fuß erreicht werden können.

Uns hat die Reise mit der Costa Diadema sehr gut gefallen und wir würden jederzeit wieder mit einem Costa Schiff verreisen!

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