Mirjam und Philipp auf Costa
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Reisebericht: Mit der Costa Fascinosa im Mittelmeer unterwegs

Unsere Online-Redakteurin Mirjam und unser Reiseberater Philipp haben im August 2019 die Costa Fascinosa genau unter die Lupe genommen. Während der siebentägigen Kreuzfahrt „Entspannung und Vergnügen“ haben die beiden nicht nur ihre Liebe für die italienische Traditionsreederei gefunden, sondern auch spannende Städte des Mittelmeers erkundet. Was ihnen am besten gefallen hat und warum sie jedem eine Reise mit der Costa Flotte ans Herz legen können, erzählt Mirjam in dem folgenden Reisebericht.

  • Reisezeit:
    24.08. – 01.09.2019
  • Route & Schiff:
    Entspannung und Vergnügen & Costa Fascinosa
  • Routenverlauf:
    Savona, Neapel, Palermo, Seetag, Ibiza, Palma de Mallorca, Barcelona, Savona
  • Lieblingsgetränk:
    Limoncello (Mirjam), Gin Tonic (Philipp)
  • Reisehighlight(s):
    Die Stimmung und das Essen an Bord sowie die Landausflüge nach Palermo und Ibiza

Bequeme Busanreise und Check-in

Bus nach Savona

Seit Wochen freue ich mich schon auf meine erste Kreuzfahrt mit einem Costa Schiff. Dementsprechend aufgeregt bin ich, als Philipp und ich am Abend des 24. August 2019 im Auto in Richtung Mannheim sitzen. Da wir die Anreise direkt über Costa gebucht haben, werden wir hier pünktlich um 21:30 Uhr von einem Taxi abgeholt, das uns auf schnellstem Wege nach Karlsruhe bringt. In der Fächerstadt erwartet uns bereits ein Reisebus, mit dem es weiter über Österreich und die Schweiz nach Savona geht. Auch wenn 12 Stunden Busfahrt lang klingen, sowohl unsere Mitreisenden als auch wir selbst sind von dieser Form der Anreise begeistert: Der Reisebus ist mit bequemen Sitzen und einer Bordtoilette ausgestattet.

Zudem kann man sich jederzeit kleine Snacks und Getränke bei den Fahrern kaufen. Alle zwei bis drei Stunden werden zusätzlich Pausen gemacht, damit wir uns die Füße vertreten und ein wenig frische Luft schnappen können. Wer während der Stopps an den Raststätten schläft, darf natürlich im Bus bleiben.

Am nächsten Morgen erreichen wir gegen 9 Uhr das Kreuzfahrtterminal in Savona und ich kann gar nicht mehr aufhören zu grinsen, als ich die Costa Fascinosa durch das Busfenster erblicke. Bevor wir den Bus verlassen, bekommen wir noch einige Hinweise von einer deutschen Costa Mitarbeiterin. So erfahren wir, dass wir uns noch drei Stunden gedulden müssen, bis wir an Bord gehen können. Das trübt unsere Laune auf die bevorstehende Reise jedoch nicht: Das Kreuzfahrtterminal ist so gut ausgebaut, dass wir uns hier ein Frühstück gönnen, Fotos vom Schiff machen und die ersten warmen Sonnenstrahlen auf unserer Haut wirken lassen.

Die Costa Fascinosa im Hafen

Kurz nach 12 Uhr dürfen dann die ersten Gäste einchecken. Grüppchenweise werden wir aufgerufen und nachdem wir den Security Check-in passiert haben, wird nur noch das obligatorische Foto für die Bordkarte geschossen. Schon befinden wir uns auf dem Schiff.

Unser Zuhause auf hoher See: die Junior Suite

Zunächst statten wir dem Buffetrestaurant auf Deck 9 einen Besuch ab. Bei knapp 30 Grad setzen wir uns mit frisch zubereiteter Pasta ans Pooldeck und beobachten das Treiben um uns herum. Gegen 14 Uhr können wir dann unsere Junior Suite beziehen. Diese ist im Vergleich zu den Balkon-, Außen- und Innenkabinen etwas größer und wir finden direkt ausreichend Platz in den Schränken, um unsere Kleidung zu verstauen.

Seenotrettungsübung und Auslaufen aus Savona

Um 16:45 Uhr findet dann der erste offizielle Programmpunkt statt: die Seenotrettungsübung, die für alle Gäste verpflichtend ist. Da sich viele verschiedene Nationen an Bord befinden, werden hierbei Broschüren in mehreren Sprachen verteilt – auch wir erhalten eine in Deutsch. Darüber hinaus erklärt ein Costa Mitarbeiter über die Lautsprecher, wie man sich im unwahrscheinlichen Falle eines Notfalls zu verhalten hat.

Auslaufen aus Savona

Auslaufen aus Savona

Anschließend bringen wir unsere Rettungswesten zurück auf die Kabine und schauen uns von Deck 10 das Auslaufen aus Savona an. Besonders schön ist, dass hierbei die italienische Version von „Time to say Goodbye“ durch alle Lautsprecher ertönt – für mich ein absoluter Gänsehautmoment.

Erster Abend an Bord der Costa Fascinosa

Da Philipp und ich die erste Tischzeit um 19:30 Uhr für unsere Reise zugeteilt bekommen haben, machen wir uns kurz darauf auf den Weg ins Hauptrestaurant Otto e Mezzo. Hier werden wir an einen Tisch mit einer sympathischen Familie aus Bayern gesetzt. Costa legt nämlich viel Wert darauf, dass gleichsprachige Reisende zusammengebracht werden und miteinander kommunizieren können. Anschließend erhalten wir von unserem Kellner die deutsche Speisekarte und können zwischen verschiedenen Vorspeisen, Primi Piatti (= erste Hauptspeise), Secondi Piatti (= zweite Hauptspeise) und Dolci (= Desserts) wählen. Alles ist super lecker!

Gut gesättigt machen wir noch einen Abstecher zur Amarcord Bar auf Deck 3, wo gerade die „Party con noi“ in vollem Gange ist. Auch wir lassen uns von der guten Stimmung mitreißen und tanzen gemeinsam mit der Masse. Bevor wir glücklich und zufrieden auf unsere Kabine gehen, schauen wir uns noch die Live-Aufführung von „Seasons of Love“ im Theater an.

Schiffsrundgang: Samsara Spa, Fitnesscenter und Co.

Den nächsten Morgen beginnen wir mit einem reichhaltigen Frühstück im Buffetrestaurant und schlendern anschließend ein wenig über das Schiff. Um die Kalorien direkt wieder zu verbrennen, schlüpfen wir in unserer Kabine in unsere Sportklamotten und machen uns auf die Suche nach dem Fitnesscenter. Das Studio auf Deck 11 bietet alles, was das Sportlerherz begehrt. Nachdem wir uns ein wenig an den verschiedensten Geräten ausgepowert haben, erhalten wir eine exklusive Führung durch das Samsara Spa. Der Wellnessbereich ist täglich zwischen 8 und 22 Uhr geöffnet und kann ausschließlich von Personen über 18 Jahren genutzt werden. Und auch, wenn der Eintritt nicht im Costa Reisepreis inbegriffen ist, lohnt sich der Besuch. Wann sonst gönnt man sich erholsame Stunden in einem Wellnessbereich der Extraklasse mit fantastischem Blick aufs Meer, wenn nicht im Urlaub?

Pool auf Deck 9

Pool auf Deck 9

Bevor wir zurück auf die Kabine gehen, um uns für den ersten Landgang fertig zu machen, schauen wir uns noch die Shopping-Möglichkeiten an Bord, das Theater und die Bibliothek an.

Typisch italienische Pizza in Neapel

Pizza Neapel

Pizza Napoletana

Gegen 13:30 Uhr erreichen wir Neapel. Bei bestem Wetter machen wir uns auf eigene Faust von Bord und statten zunächst dem Castel Nuovo einen Besuch ab. Die Burg ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt und befindet sich etwa fünf Gehminuten entfernt von unserem Liegeplatz mit der Costa Fascinosa. Da unsere Mägen langsam wieder zu knurren beginnen, machen wir uns anschließend auf die Suche nach einem kleinen Restaurant und teilen uns eine echte Pizza Napoletana – wirklich empfehlenswert!

Zurück an Bord machen wir uns wieder ein wenig frisch, gönnen uns einen Drink an der Aperol Spritz Bar auf Deck 9 und gehen zum Abendessen. Anschließend zocken wir noch einige Runden Air Hockey in der „Spielehöhle“ des Schiffes und feiern bis tief in die Nacht mit unseren Mitreisenden auf der 70er Jahre Party im Salon Chérie.

Strandtag in Palermo

Da auch am nächsten Morgen wieder sommerliche Temperaturen von knapp 30 Grad herrschen, beschließen wir, in Palermo einen Strandtag einzulegen. Das Busticket vom Zentrum nach Mondello kaufen wir in einem Kiosk in der Nähe der Bushaltestelle Piazza Sturzo für 1,40 Euro pro Strecke und Person. Nach etwa 30 Minuten Fahrt erreichen wir den Strand. Hier planschen wir einige Stunden im Wasser herum und genießen die Aussicht auf die umliegenden Berge, bevor wir wieder zurück zum Kreuzfahrthafen fahren.

Mondello

Mondello; Strand in Palermo

Gewitter am Seetag

Der Seetag am Mittwoch beginnt etwas rauer als die letzten Tage - mit einem Gewitter. Aus diesem Grund schauen wir, was das Bordprogramm „Diario di Bordo“ heute so zu bieten hat und finden heraus, dass von 12 bis 13:30 Uhr ein „Pasta-Fest“ am Lido Blue Moon auf Deck 9 stattfindet. Da die Traditionsreederei bekannt für ihre erstklassige italienische Küche ist, möchten wir uns das Event natürlich nicht entgehen lassen. Gemeinsam mit anderen Reisenden gönnen wir uns also frisch zubereitete Pasta-Spezialitäten in allen möglichen Varianten. Philipps Highlight hierbei sind die Spaghetti mit Meeresfrüchten. Ich lasse mir hingegen lieber die klassischen Nudeln mit Tomatensoße und Parmesan schmecken.

Da Philipp und ich das Schiff aus Sicht der Costa Gäste erkunden wollen, testen wir anschließend einmal alle Indoor-Pools. Besonders entspannend finden wir die beheizten Whirlpools, die Gästen ab 16 Jahren zur Verfügung stehen. Etwas später steht für mich noch eine sportliche Aktivität auf dem Programm: Aerobic. Gemeinsam mit etwa 20 sportfreudigen Reisenden jeden Alters trainieren wir mit einem Costa Trainer zu lebhafter Musik.

Costa Galaabend und großer Offiziersball

An diesem Abend lautet das Motto: Gala. So schmeißen Philipp und ich uns in Schale und begeben uns zum Gala-Dinner im Otto e Mezzo Hauptrestaurant. Auf der Speisekarte stehen heute besonders feine Köstlichkeiten wie Wellington-Rinderfilet mit Pommes-Pont-Neuf oder ein Schokoladen-Trüffel-Mousse. Alles unglaublich lecker! Zwischen Primi Piatti und Secondi Piatti erwartet uns eine kleine Überraschung: Plötzlich gehen alle Lichter aus, italienische Volksmusik dröhnt durch die Lautsprecher und alle beginnen mit ihren weißen Servierten zu wedeln. Anschließend führen einige der Kellner kleine Tänze auf, bevor die verantwortlichen Servicekräfte an Bord mit Namen vorgestellt werden. Die Stimmung der Gäste dabei ist grandios und wir erleben italienisches Flair hautnah.

Nach dem Essen steht ein weiteres Highlight an: Wir haben die Möglichkeit, unseren Kapitän persönlich kennenzulernen. Selbstverständlich nutzen wir die Chance und wechseln zumindest einige Sätze mit dem sympathischen Italiener, bevor er sich den anderen Gästen widmet. Ausklingen lassen wir den Abend beim großen Offiziersball, bevor wir müde ins Bett fallen.

Ibiza auf eigene Faust erkunden

Auf das nächste Ziel freuen wir uns besonders: Ibiza. Die Costa Fascinosa liegt während unserer Kreuzfahrt relativ lange in diesem Hafen (von 8 bis 4 Uhr morgens am Folgetag) und wir wollen die Zeit nutzen, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Vorab hatten wir schon herausgefunden, dass man sehr günstig mit den öffentlichen Bussen in die Stadt fahren kann. Angekommen im Zentrum schlendern wir gemütlich durch die kleinen Gassen der Altstadt, in der sich viele kleine Bars und Restaurants befinden. Vor allem am Abend strömen sowohl Einheimische als auch Touristen an diesen Ort, um das südländische Flair einzufangen.

Da die Temperaturen heute wieder auf 27 Grad klettern, gehen wir noch zum Strand von Talamanca. Dieser befindet sich auf halber Strecke zum Kreuzfahrthafen und ist ein kleiner Geheimtipp für Reisende, die die Einheimischen der spanischen Baleareninsel kennenlernen wollen.

Organisierte Costa Ausflüge und ein Tag in Palma de Mallorca

Am Freitag erreichen wir Palma de Mallorca gegen 9 Uhr morgens. Bevor Philipp und ich das Schiff verlassen, gönnen wir uns noch eine Stärkung am Pooldeck und genießen dabei einen fantastischen Blick auf die Kathedrale La Seu. Anschließend statten wir dem Club Restaurant, dem Kids Wasserspielplatz und dem Ausflugsbüro einen Besuch ab und unterhalten uns mit einigen Mitarbeitern.

Im Ausflugsbüro erfahren wir, dass deutschsprachige Ausflüge nur zustande kommen, wenn es mindestens zehn bis 15 Anfragen für eine Costa Tour gibt. In der Regel werden die Ausflüge eher auf Englisch durchgeführt.

In Palma de Mallorca fahren wir per Bus zum Plaja de Palma und stellen mit Begeisterung fest, dass wir den langen Sandstrand fast für uns haben. Dementsprechend genießen wir die Sonnenstunden in vollen Zügen und schwimmen ein paar Runden im Meer.

Buntes Abendprogramm an Bord

Zurück an Bord schauen wir uns das Spektakel an, wie wir uns mit der Costa Fascinosa um 19 Uhr immer weiter von der Küste entfernen. Das Farbenspiel des Sonnenuntergangs und der Blick auf die Stadt sind dabei so wunderbar, dass ich wieder Gänsehaut bekomme. Nach einem wieder sehr leckeren Dinner im Otto e Mezzo bekommen wir per Zufall die „Peppa Pig Party“ für Kids mit. Gemeinsam mit dem Maskottchen der Reederei tanzen und lachen die kleinsten Seefahrer an Bord und haben die Möglichkeit, ein Erinnerungs-Selfie zu schießen. Etwas später schauen wir uns noch das Finale von „The Voice of the Sea“ im Theater an und fallen anschließend glücklich und zufrieden ins Bett.

Rutschen-Action und italienischer Abend am letzten Reisetag

Der nächste Stopp führt uns nach Barcelona. Allerdings liegt die Costa Fascinosa nur von 8 bis 14 Uhr im Hafen, weshalb Philipp und ich an Bord bleiben. So haben wir die Möglichkeit, in Ruhe einmal auch die Außenpools und die Rutsche zu testen. Wir haben einen riesen Spaß! Zur Entspannung setzen wir uns etwas später nochmal in einen der Whirlpools und schauen uns von hier aus die tolle Aussicht an. Dazu gönnen wir uns einen erfrischenden Gin Tonic und freuen uns darüber, dass das Wetter heute wieder auf unserer Seite steht.

Whirlpool der Costa Fascinosa

Whirlpool der Costa Fascinosa

Unser letzter Abend an Bord findet unter dem Motto „Italien“ statt. Dementsprechend gekleidet sind viele der Gäste und auch die Kellner in den Hauptrestaurants. Ein besonderes Highlight beim Dinner ist der Moment, als plötzlich wieder zwischen Primi Piatti und Secondi Piatti eine Polonaise startet – und alle machen mit! Bei einem Limoncello an der Amarcord Bar auf Deck 3 und der anschließenden Show „Sapori d´Italia“ lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Abschied und Fazit der Reise mit der Costa Fascinosa

Leider hat jede schöne Reise irgendwann ein Ende und so legen wir am nächsten Morgen bei herrlichem Wetter in Savona an. Bis 8 Uhr müssen wir unsere Kabine geräumt haben. Da wir aber das An- und Abreisepaket von Costa gebucht haben, können wir bis zur Abfahrt unseres Busses auf dem Schiff bleiben und natürlich alle öffentlichen Bereiche und Restaurants nutzen. Um viertel vor 11 Uhr heißt es dann aber doch: Arrivederci Costa Fascinosa!

Balkon der Costa Fascinosa

Wir sind uns einig: Die Reise mit der Costa Fascinosa hat uns sehr gut gefallen! Die Stimmung, das italienische Flair an jeder Ecke und der Service an Bord haben uns besonders überzeugt. Und natürlich auch die kulinarischen Highlights. Aus diesem Grund bleibt nur noch eins zu sagen: Grazie a tutti! Danke an Costa für dieses wunderbare Reiseerlebnis und auch danke an EURESAreisen, dass wir diese Kreuzfahrt erleben durften! Philipp und ich konnten viele hilfreiche Informationen sammeln, die wir unserem Team und unseren Kunden in Zukunft weitergeben können, und ein unvergessliches Abenteuer erleben.


Sie sind nun ebenfalls auf den Geschmack gekommen und möchten mit der Costa Fascinosa in See stechen? Dann nutzen Sie unsere Costa Reisesuche und finden Sie auf einfachem Wege zu Ihrer Traumreise. Alternativ erreichen Sie unsere Reiseberater montags bis freitags zwischen 8 und 21 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 15 Uhr unter der Festnetznummer 06581/9996695.

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