Roboter Pepper auf Costa
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Costa Diadema: Roboter auf Kreuzfahrtschiff

Die Crew der Costa Diadema bekommt Zuwachs. 1,20 m groß, 29 kg schwer und große Kulleraugen – humanoide Roboter unterstützen zukünftig die Gäste an Bord. Die „Pepper“ genannten Modelle sind darauf programmiert, die Mimik und Gestik von Menschen zu erfassen und zu analysieren. Dementsprechend interagieren sie proaktiv mit Personen in ihrer Umgebung. Sie können tanzen, spielen und mit den Passagieren Selfies machen. Neil Palomba ist überzeugt, dass die Peppers nicht nur die kleinen Gäste an Bord begeistern: „Die Interaktion mit Pepper werden für alle unsere Passagiere eine unglaubliche Erfahrung sein“, so der Präsident von Costa Crociere.

Roboteraufgaben an Bord

Menschen zum Lachen bringen ist nicht die einzige Aufgabe der neuen Crewmitglieder. Sie dienen den Passagieren zusätzlich als Informationsquelle. Die Roboter kennen alle Restaurants, Shops und Bars an Bord. Fragen zu Landausflügen, Aktivitäten an Bord oder dem Routenverlauf beantworten sie in drei verschiedenen Sprachen. Die Roboter sprechen fließend Englisch, Französisch und Italienisch. Zudem befragen sie die Passagiere bezüglich der Angebote an Bord und ihrer Meinung zur Kreuzfahrt.

Peppers Zukunft bei Costa

Laut einer Pressemitteilung sind fünf Modelle ab sofort auf der Costa Diadema im Einsatz. Bei den 7-tägigen Kreuzfahrten im Mittelmeer stehen sie den Gästen zur Seite. Nach dieser Testphase soll Pepper auch auf anderen Schiffen zum Einsatz kommen. Ab September 2016 werden weitere fünf Roboter die Passagiere auf der Costa Fascinosa unterstützen.

Peppers technische Daten

Das französische Unternehmen Aldebaran und der japanische Medienkonzern SoftBank Mobile Corp haben die emotionalen Roboter entwickelt. Der Öffentlichkeit wurden sie erstmals 2014 in Tokio vorgestellt. Pepper-Roboter besitzen eine 3D-Kamera im Kopf. Damit erkennen sie Menschen und deren Bewegungen und sind fähig, mit ihnen zu interagieren. Auf der Stirn und an Stelle des Mundes befinden sich zusätzlich zwei 2D-Kameras. Insgesamt 17 Gelenke und drei Laufräder machen die Roboter mobil. Ein Zehn-Zoll-Touchscreen sowie sechs Laser kommen zusätzlich zum Einsatz. Die Akkulaufzeit beträgt 12 Stunden.

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